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eine Entdeckungsreise durch unsere Kulturlandschaft
Mit der Streckenführung ändern sich ständig die Eindrücke, insbesondere die der Naturräume. An seinem Startpunkt dem Botanischen Garten haben wir noch städtisches Flair, welches wir spätestens im Zaufensgraben hinter uns gelassen haben.
Ausgehend vom Botanischen Garten führt Sie der Naturlehrpfad Gera-Süd mit einer Länge von insgesamt etwa 12,4 km über die Ronneburger Höhe durch den Zaufensgraben zum landschaftlich reizvollen Gessental. Nach einem Rundkurs um Collis können Sie über die Lasur den Artenschutzturm in Gera-Pforten erreichen.
Oberhalb des Ortsteils Collis genießen wir den weiten Blick ins Gessental, sowie über die gesamte liebliche Mittelgebirgslandschaft. Nach dem Ortsteil Thränitz sehen wir das Gessental beim Durchlaufen aus einer anderen Perspektive. Die "Lasur" bietet uns kurz vor dem Ende des Pfades noch einmal reichhaltige Strukturformen und Biotoptypen.
Mit dem Pfad gehen Sie auf Entdeckungsreise durch ein Gebiet, in dem sich auf Grund der geologischen Ausgangsbedingungen und der Nutzung durch den Menschen ein vielfältiges Mosaik aus verschiedenartigen Biotopen auf engem Raum entwickeln konnte. So brachten botanische und zoologische Untersuchungen im Gessental und auf der Lasur zahlreiche naturkundliche Kleinode an das Tageslicht. Die wenigen Quadratkilometer weisen über 30 verschiedene Lebensraumtypen auf. Des Weiteren wurden über 470 Pflanzenarten, mehr als 400 Schmetterlings- und 550 Käferarten sowie über 80 Vogelarten mit Brutnachweisen erfasst.
An den 27 Stationen des Naturlehrpfades Gera-Süd, die jeweils durch eine markante Stele aus Eichenholz mit der Laubbaumsilhouette gekennzeichnet sind, werden Sie über die Vielfalt der heimischen Natur informiert sowie auf interessante Aspekte der Heimatgeschichte hingewiesen.
Übrigens wandeln Sie auf einem historischen Pfad: Bereits seit 1946 gab es einen Naturlehrpfad, der jedoch in Vergessenheit geriet. Etwa 60 Jahre später ist es der Stadt Gera zusammen mit zahlreichen Unterstützern gelungen, dem Pfad wieder Leben einzuhauchen und ihn neu zu gestalten.
Gemäß der Markierungsrichtlinie für Wanderwege in Thüringen werden alle Naturlehrpfade mit einem grünen diagonalen Strich auf weißem Grund gekennzeichnet. Dieses Symbol wird Ihnen auch auf dem Naturlehrpfad Gera-Süd den Weg weisen.
Ein Gemeinschaftsprojekt mit freundlicher Unterstützung von:
Stadt GERA
Verein zur Förderung Bundesgartenschau 2007 Gera und Ronneburg
Die Gesamtstrecke lässt sich gut in etwa 5 Kilometer lange einzelne Wanderungen einteilen. zu den Teilroutenvorschlägen des NLP Süd
Der Beginn der Tour am Botanischen Garten und der Endpunkt am Artenschutzturm in Gera-Pforten sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ebenso gibt es Busverbindungen zu den Ortsteilen Zschippern, Thränitz und Collis, durch die der Weg verläuft.
Kurzer historischer Überblick zu den Ortschaften im Bereich des Naturlehrpfades
„Gera liegt im Norden des Vogtlands an der Weißen Elster im ostthüringischen Hügelland in etwa 200 Metern Höhe und gehört zur Metropolregion Mitteldeutschland. Leipzig liegt etwa 60 Kilometer in nördlicher Richtung, Erfurt 80 Kilometer westlich, Zwickau ungefähr 40 Kilometer südöstlich und Chemnitz ungefähr 70 Kilometer östlich." Stadt Gera
Gera in der Geschichte
„Der Name Gera stammt von dem frühgermanischen ger-aha, was wahrscheinlich 'gurgelndes Gewässer' oder 'gurgelnder Fluss' bedeutet. Früher versuchte man, die Silbe ger als 'Keil' oder 'Speer' zu deuten. Demzufolge hätte der Name 'Keilförmiger Landstrich an einem Fluss' bedeutet.
Ursprünglich bezeichnete der Name Gera nur einen Landstrich, erst im 12. Jahrhundert entstand in dessen Zentrum eine Siedlung gleichen Namens.“ Geschichte der Stadt Gera
Eine weitere Deutung zum Stadtnamen wäre: „Die slawischen Namen gora, der Berg, und cholm oder chlum, der Hügel, sind von den Höhen auch auf Orte übergegangen. Die Stadt Gera, welche sich im Osten an einen Berg anlehnt und bereits am Ende des 11. Jahrhunderts existierte, hat ihren Namen von erstgenanntem Worte erhalten.“ II. Die Namen von Bergen und Steinen, Flüssen und Bächen, Fluren, Wäldern und Ortschaften. | Lexikus
„Die Geschichte der Stadt Gera reicht mit ersten menschlichen Besiedlungen bis in die Altsteinzeit zurück. Erstmals im 10. Jahrhundert als Landschaftsname urkundlich erwähnt, entstand die Stadt Gera Anfang des 13. Jahrhunderts als Kolonialstadt. Vom Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert ist die Geschichte der Stadt aufs engste mit jener des Hauses Reuß, insbesondere mit der von Herrschaft und Linie Reuß-Gera, verbunden.
Gera hat historische Bedeutung als Landeshauptstadt des Fürstentums Reuß jüngerer Linie (1848 bis 1918) sowie des Volksstaates Reuß (1918 bis 1920).
Mit dem Einsetzen der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt ein großes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum.
Gera war zur Blütezeit der Stoff- und Tuchindustrie eine der reichsten Städte in Deutschland. Über 100 zum Teil sehr bedeutende Stadtvillen (zum Beispiel Villa Schulenburg) zeugen heute vom Glanz und Reichtum vergangener Zeiten.
Die Stadt wurde während des 19. Jahrhunderts auch zum Verkehrsknotenpunkt, da am Hauptbahnhof zahlreiche Bahnstrecken zusammentreffen.“ Stadt Gera
Frühgeschichte
"Das Elstertal und die es begleitenden Höhen im Bereich der Stadt sind reich an vorgeschichtlichen Funden. Die in der Neuzeit des 21. Jahrhunderts verschwundene Hyänenhöhle bei der Gastwirtschaft Lindental (Wintergarten) in der Pfortener Straße war der Ort einer der ersten planmäßigen Grabungen nach altsteinzeitlichen Funden in Deutschland im Jahr 1847. Sie hatte eine Anzahl paläolithischer Funde geliefert, unter denen sich altpaläolithische aus der Frühstufe der letzten Eiszeit befanden, ferner jungpaläolithische mit der bekannten, nicht einwandfrei deutbaren Ritzzeichnung eines Tieres auf Rengeweih. Auch an anderen Stellen waren altsteinzeitliche Funde gemacht worden, etwa auf dem Pfortener Berge (von dort auch Mesolithikum), auf dem Zoitzberg, im Schafgraben bei Zwötzen und auf dem Binsenacker bei Liebschwitz. Eine bekannte mittelsteinzeitliche Fundstelle liegt auch auf dem Lasurberge bei Pforten. Unter den gleichfalls häufigen jüngeren Funden seien schnurkeramische aus der späten Jungsteinzeit, bronzezeitlich und latenezeitlich erwähnt, schließlich mehrere slawische Siedlungsplätze und Gräberfelder. Die Spitze des Zoitzberges trägt einen flachen, verschlackten Abschnittswall, den Rest einer verbrannten Holz-Stein-Mauer aus der jüngeren Bronze- oder der Latènezeit." Gera Chronik
"Das Stadtgebiet Geras ist seit der Altsteinzeit besiedelt. In der Lindenthaler Hyänenhöhle wurden im 19. Jahrhundert bedeutende prähistorische Funde gemacht. Das älteste Relikt menschlicher Besiedlung im Stadtgebiet ist ein ca. 80.000 Jahre alter Faustkeil, gefunden bei Gera-Pforten." Geschichte der Stadt Gera
"Geschütztes Bodendenkmal Zoitzberg - Altsteinzeitlicher Siedlungsplatz und bronzezeitliche Wallanlage
Der weit in das Elstertal vorspringende Berg erhebt sich bis zu 85 m über der Flussaue und erreicht dadurch eine ausgesprochene Dominanz für das Tal südlich von Gera.
Jungpaläolithikum (18.000 und wieder 13.000 v. Chr.)
Mehrfach für längere Zeit aufgesuchtes Lager von Jägern und Sammlern...befand sich weit oben auf dem relativ flach abfallenden Nordhang bzw. auf dem südöstlich gelegenen Binsenacker. Der ständige Wasserzugang war lebenswichtig, und umherstreifende Wildtierherden ließen sich bereits von Weitem beobachten. Mehrere Familien machten von hieraus Jagd vor allem auf Pferde und Rentiere.
Späte Bronzezeit (1300-800 v. Chr.)
Befestigungsanlage von 80 x 70 m, errichtet unter Ausnützung der natürlichen Geländesituation. Der heute stark verflachte Wall besaß ursprünglich einen vorgelagerten Graben. Er ist im Gelände noch immer gut zu erkennen und umfasst das Plateau auf einer Länge von 77 m bogenförmig in Nord-Süd-Richtung. Ein West-Ost verlaufender Wall schützte zusätzlich den weniger steilen Nordhang. Grabungen durch Bruno Brause 1930 und 1935 belegen eine mit Steinen gefüllte Holzkastenkonstruktion, die gewaltsam zerstört wurde. Bereits vor der Anlage des Walles gab es eine unbefestigte Siedlung. Innerhalb der Befestigung reichte die Bebauung bis unmittelbar an den Wall.
Die Befestigung ermöglichte die Kontrolle der Verengung des Elstertales zwischen Zoitzberg und dem bei Oberröppisch gelegenen Heeresberg."
Nach Schautafel "Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Weimar"
Um Christi Geburt ist Gera ein Zentrum der Eisenverhüttung. Davon zeugen die Eisenöfen, die in den 1920er- und 1930er-Jahren bei Gera-Tinz entdeckt wurden und sich heute im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar befinden.
Im 6. Jahrhundert verlassen die germanischen Hermunduren im Zuge der Völkerwanderung Ostthüringen, ab dem 8. Jahrhundert ist eine slawische Besiedlung nachweisbar." Geschichte der Stadt Gera
um 700 Entstehung des Geraer Siedlungsnetzes
"Um das Jahr 600 nach Christus bildeten die Sorben Sippendörfer auf den zuvor von den Kelten und Germanen besiedelten Landstrichen in der Nähe der Elsterauen. Dort entstanden im hohen Mittelalter, nach 1000, unter anderem die Orte Thränitz, Collis und Stern.
In der Zeit des 7. und 8. Jahrhunderts nahm der westslawische Stamm der Sorben das Elster- Saale- Gebiet in Besitz. Mit der Entstehung des deutschen Staates begann 928 / 929 die Expansion nach Osten. In deren Verlauf wurden dann fast alle slawischen Stämme militärisch geschlagen. In Gera selbst vollzog sich die Besiedelung durch die Franken relativ friedlich, da sie die Slawen nicht überwältigen und unterdrücken wollten, sondern sich für ihre Missionierung zum christlichen Glauben einsetzten. Daraufhin überzogen deutsche Herren das Land östlich der Saale mit Burgwarden wie zum Beispiel Weida, Ronneburg und Osterstein. Burgwarden waren befestigte Höhensiedlungen mit Wall und Graben, die meist ein politisches Zentrum darstellten.
Doch sie wurden nicht überall gebaut. Gunstfaktoren für den Burgwardenbau waren immer das Vorhandensein eines Bauernhofes und von fruchtbarem Boden sowie die Nähe zu Gewässern wie die Elster oder der Gessenbach. Es entstanden allerdings nicht nur Burgwarden, sondern auch Rittergüter, welche von den gleichen Faktoren begünstigt wurden. Diese überwogen jedoch im ländlichen Raum Geras. Beispiele für Rittergüter wurden Zwötzen, Liebschwitz, Ernsee, Frankenthal und Kauern.
Die Entscheidung in der Landbesiedlung hatte der sogenannte Lokator. Dieser teilte den Bauern das Land zu. Einzelne Höfe wurden längs der Straße oder eines Baches aneinandergereiht. Felder schlossen sich in breiten Streifen an Wohngebäude und Stallungen an. Einen über die ganze Flur verstreuten Besitz gab es nicht. So erhielten die Siedlungen in den Ostgebieten die charakteristische Form des kilometerlangen Straßendorfes. Derartige Dörfer, die auch Reihendörfer genannt wurden, waren typische deutsche Dörfer und befanden sich hauptsächlich an Handelswegen." Gera Chronik
„Sie sind alle „aus wilder Wurzel“ entstanden, das heißt, sie wurden auf vormals ungeordneten Waldflächen angelegt.
Im Laufe des 11. und 12. Jahrhunderts strömten deutsche Bauern von Süden und Westen in das bis dahin nur ganz dünn von Sorben besiedelte und stark bewaldete Gebiet zwischen Pleiße und Elster. Dieses, schon seit über 200 Jahren von Deutschen eroberte, mit Militärposten besetzte Gebiet hatte bis dahin noch keine weitere deutsche Besiedlung erfahren. So kam es zu ausgedehnten Rodungen – in deren Gebiet deutsche Dörfer entstanden – und dadurch auch zu einer Vermischung der deutschen und sorbischen Bevölkerung.
Merkmale deutscher Besiedlung sind die in regelmäßige Längsstreifen eingeteilte Flur und auch die ziemlich regelmäßig verlaufende Flurgrenze.“ Ortsteile - Ronneburg / Thür.
Siedlungen - erste urkundliche Erwähnungen
1219 Pforten
"Pforten ist ein Stadtteil von Gera, zwischen dem Stadtzentrum und Zwötzen nahe der Einmündung des Gessenbachs in die Weiße Elster gelegen.
An der Stelle des nachfolgenden Rittergutes lag eine Befestigungsanlage. Auch auf dem Gipfelbereich des Pfortners Berges waren vorher Menschen ansässig. Man fand altsteinzeitliche Steingeräte. Auf der Nordseite wurde ein Faustkeil gefunden, der die These bestätigt. Es wurden auch noch weitere Funde geborgen. Die Anhöhe ist durch einen später angelegten Steinbruch nicht mehr fündig.
Über die Ersterwähnung gibt es aber seit langer Zeit unterschiedliche Auffassungen. Die eine Meinung ist, Pforten wurde 1333 als Phorte erstmals erwähnt und war Standort eines Ritterguts. Wolfgang Kahl aber weist den 19. August 1219 als urkundliche Ersterwähnung nach. Zwischen beiden Datierungen liegen aber 114 Jahre, was bei einer Ersterwähnung schon sehr erheblich ist, auch zu Ende des hohen Mittelalters." Gera Chronik
1238 Thränitz
"Thränitz liegt zwischen der Kernstadt von Gera im Nordwesten, den Ortsteilen Naulitz im Nordosten, Collis im Südwesten sowie dem Ronneburger Ortsteil Grobsdorf im Ostsüdosten. Durchflossen wird es vom Lammsbach, einem Zufluss des Gessenbaches.
Die Gründung des Ortes kann in der sorbischen Siedlungszeit angenommen werden; der Name Thränitz bedeutet so viel wie Grasland. Die älteste Erwähnung des Ortes ist die Konsekrierungsurkunde der Kirche von 1238.“ Gera Chronik
1293 Collis
"Collis war eine slawische Gründung und wurde in diesem Jahr erstmals als "Kols" urkundlich genannt. Auf der Höhe nördlich von Collis, dem sogenannten Collisberg, befand sich ein schnurkeramisches Hügelgrab (2500 v. Chr.) mit einer großen Baumgruppe.
Eine erste feste Besiedlung dürfte um 1200 entstanden sein, am 2. Juni 1293 wird ein Friedericus de Culs als Zeuge in einer Urkunde Heinrichs des Jüngeren von Weida genannt. Wahrscheinlich war dieses Geschlecht Besitzer eines Rittersitzes in Collis, nach denen der Ort benannt wurde." Gera Chronik
1322 Zschippern
"In diesem Jahr wurde der Geraer Stadtteil als 'Ticzelin von Tschiprin' erstmals urkundlich erwähnt. Der Name des Ortes ist slawischen Ursprungs.
1499 und in den folgenden Jahren entwickelte sich der Herr Nikol von Ende, aus einer Familiendynastie in Gera und seiner Umgebung, zu einem Großgutsherr. 1499 erwarb er Zschippern, noch vor 1506 wurde er Herr in Gorlitzsch, ab 1511 auch in Altpforten und ab 1515 in Thränitz und den halben Ort Grobsdorf dazu.
Der Ortsname wurde von dem slawischen Personennamen 'Cipr' abgeleitet.
Zschippern liegt in einem nach dem Zaufensgraben, einer alten heimischen Flurgrenze, fallenden Einschnitt der Hochebene." Gera Chronik
Gera im 11. Jahrhundert
"Bei der "provincia Gera" handelte es sich zu dieser Zeit noch um einen kleinen Landstrich, der noch vor seiner eigentlichen Besiedlung stand. Kleinere Orte wie Laasen, Trebnitz oder Zschochern wurden später in den Ort Gera mit einbezogen.
Von drei Seiten wurde Gera von natürlichen Grenzen eingefasst. Zum einen der Zaufensgraben im Süden, der eine alte Flurgrenze darstellte, welche beinahe geradlinig die Flure von Gera und Leumnitz einerseits und Pforten, Zschippern und Thränitz andererseits trennte.
Die auf dem Hainberg westlich der Elster gelegene Burg befand sich auf landgräflich-thüringischem Gebiet. Und aus der Lage der neuen Dörfer im Brahmental und dessen nächster Umgebung kann geschlossen werden, dass die Brahme die Nordgrenze bildete.
Im Osten hingegen fehlte jede natürliche Begrenzung. Da die Schwaaraer Kirche im Mittelalter mit zur "provincia Gera" gehörte ist auch hier anzunehmen, dass der Ort schon zu Gera zählte." Gera Chronik