Probleme am Naturlehrpfad Gera Süd
Stand: Donnerstag, 3. März 2022
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NR |
Bezeichnung |
Bildlink |
Zustand / Hinweise |
Hinweise |
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1 |
Botanischer Garten |
verschmiert |
verschmierte Hinweistafel am Pfahl, nur
von Straßenseite sichtbar sind Hinweise zum gesamten Weg, Garten nur 0,7 ha |
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3 |
Schillereiche |
fehlt |
Hinweistafel provisorisch, Anstrich
erneuern |
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4 |
Aussichtspunkt und Gaststätte Ferberturm
(Baudenkmal) |
beschädigt |
Hinweistafel verschwunden, vorher
bereits beschädigt, ein Textstück fehlt aus Leumnitzer
Zechsteinrauchwacke gebaut, |
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6 |
Landschaftsschutzgebiet Zaufensgraben |
Pfahl entfernt |
Von OTEGAU entnommen, da die Eichenholzstele
locker war, seit 1. Juni 1952 LSG, etwa 19 ha,
Pflege der Kopfbäume schwierig |
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9 |
Feldraine / Wegränder |
locker |
Zwei Schrauben fehlen, Spannung beim
Andrücken an die verzogene Stele |
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Hügelgrab (Bodendenkmal) |
verschmiert |
beschädigt, mit Klebstoff verschmiert,
überklebt |
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12 |
Halbtrockenrasen - Biotop |
verschmiert, Stele locker |
Eichenholzstele locker, verschmutzt und
verschmiert |
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Stehendes Gewässer |
Anstrich fehlt |
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15 |
Bedeutung Biotopverbund in der
Agrarlandschaft |
verschmiert |
leicht verschmiert |
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16 |
Auengrünland Bedeutung |
beschädigt |
leicht beschädigt |
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20 |
Felsbildung |
Stele locker |
Eichenholzstele hat sich im Untergrund gelockert |
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23 |
Historischer Erzabbau - Abraumhalden
(Pingen) |
verschmiert |
leicht bemalt |
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24 |
Trockenrasen Lasur - Sonderbiotop |
fehlt |
kein Hinweisschild am Pfahl, der mit
blauer Farbe beschmiert ist |
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25 |
Streuobstwiesen - Biotop |
beschädigt |
verschmiert und beschädigt |
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27 |
Artenschutzturm - Sonderbauwerk für gebäudebewohnende
Tierarten |
beschädigt |
Hinweistafel an der Eichenholzstele
fehlt, Turm verschmiert, der Teich sollte eine eigenen
Hinweistafel erhalten, eigenen Station werden, da spezielle Charakteristik im
Zusammenhang mit dem neugeschaffenen Landschaftspark Pforten |
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28.10.2021
Der
auf den Weg ragende Stamm am Pfad zum Staffelsteinbruch, Station 26, konnte
nicht vom Weg weggedreht werden, da der Stamm am dickeren Ende sehr unrund war,
aber es brach bei weiteren Bemühungen zumindest ein Stück ab und der Weg war
frei.
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Rechtes
Foto unten, die das Laufen zusätzlich erschwerenden Wurzeln auf dem Pfad
entlang der Streuobstwiesen, welche verdeckt mit Laub zu Stolperfallen werden
könnten. Sehen sollte man die „Luftwurzeln“ zumindest, weshalb „Fegen“ im
Herbst anzuraten ist, um Stolperstellen am Naturlehrpfad zu verringern. Der Weg
neigt sich stellenweise auch zum Abhang hin, was beim Laufen verunsichern kann.
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Ein
größeres Hindernis gab es auf dem Pfad entlang der Streuobstwiesen, aber der
trockene Stamm ließ sich in den Abhang hinabschieben und der Weg war wieder
frei. Bis zur Wiese am Hang mit den zwei Bänken wurde der Weg von Laub befreit.
Größerer
Windbruch trat erst nach der Station Pingen wieder auf. Die morschen Teile von
Birken ließen sich aber leicht wegräumen. Das waren dort aber nicht der letzten
morschen Bäume, wie aus einer anderen Welt ist diese Gegend, mit vielen kahlen
und auch toten Bäumen.
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Nahe
der Station 21, Naturnahe Wälder ein Baumriesen umgestürzt, eine riesige Eiche,
vielleicht 30 m lang. Zum Glück erreichten nur einige Zweige den Naturlehrpfad.
Der stürzende Baum hatte Äste von Nachbarbäumen abgebrochen, diese geköpft oder
sogar entwurzelt.
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In
diesem Eichen(misch)wald auf mesotrophen
bis oligotrophen, frischen bis mäßig trockenen Standorten (N205, Rote Liste
Thüringen Kat. 3) war auch ein weiteres Windopfer. Zuletzt lag an fast gleicher
Stelle eine junge Eiche, die zersägt werden musste. Diesmal hatte sich der
morsche Baum selbst in seine Teile zerlegt, die leicht zur Seite geräumt werden
konnten, um den Weg wieder freizumachen.
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08.011.2021
Noch nicht ganz zufrieden mit der bisherigen
Arbeit am Zugang zum Staffelsteinbruch und zur Station 26, wurde weiter
versucht die umgefallene Birke zur Seite zu rücken. Nachdem im Umfeld weiteres
Altholz beiseite geräumt war, gelang es endlich den Birkenstamm in eine
akzeptable Parkposition zu bringen und mit Holzstücken gegen ein Zurückrollen
auf den Wanderweg zu sichern.
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Die zwei
umgestürzten Bäumchen links unten am Pfades entlang des Bahngleise wurden zur
Seite geräumt (Foto links unten und Mitte).
Neben dem Bahndamm wurde am Pfad fleißig
Buschwerk geschnitten, aber leider nicht gut weggeräumt (Foto rechts). Der Pfad
wurde freigeräumt. Das Schnittgut muss zumindest hinter die ersten Büsche,
sonst rutscht es bald auf den Pfad hinab.
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Die vielen „Luftwurzeln“ stören auf dem fast ebenen Pfad entlang
der Streuobstwiese beim Laufen, der auch einige größere Stein enthält.
Zumindest sollten die Wurzeln sichtbar sein, um nicht zu Stolperfallen zu
werden. Das Wurzelproblem tritt nur entlang der Streuobstwiese störend auf.
Vielleicht können einige entfernt werden?
Auf Pfaden, wie auf der Lasur hat verwittertes Gestein bessere
Laufeigenschaften, als lehmige oder tonige Erde an anderen Stellen, zumindest
sobald es geregnet hat.
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Der Weg zur Station Trockengebüsch war wieder einmal gar nicht
trocken, fast nicht begehbar. Da der Weg zur Wiese hin abfällt, könnten einige
Abflussrinnen Richtung Wiese für Entwässerung sorgen. Der Unterbau des Weges
besteht aus Bauschutt, wie bereits im Juli 2021 dokumentiert, zumindest nicht
die schlechteste Lösung um weiterzubauen. Ein eingeschränktes Fahrverbot würde
auch zur Erhaltung des Weges zu Wanderzwecken beitragen, denn von Wanderern
stammen die Fahrspuren nicht.
Am Abzweig nach Collis scheint die Entwässerung des Weges in Richtung
Kaimberg auf einem kurzen Stück zu funktionieren, siehe linkes Foto unten, auch
wenn das Wasser letztlich auf dem danebenliegenden Naturlehrpfad abfließt. Der
Treppenbau am Naturlehrpfad gehört neben die Entwässerungsrinne Richtung Wald,
damit die Entwässerungsrinne steiler ist und tiefer liegt. Ein Halteseil würde
an dieser Stelle wohl auch ohne Treppe für sicheres Laufen genügen. Kurzes Gras
auf dem Pfad sollte für sicheres Begehen ausreichen. Kurze Wegrispe ist
trittfest, wird nur wenige cm hoch, erhöht aber die Laufsicherheit besser als
kahle Wegstücke, speziell wenn es kein körniger Verwitterungsboden ist, sondern
Lehm, Ton oder ähnlich schlüpfriger Untergrund wie an dieser Stelle. Häufiges
Begehen fördert die Ansiedlung trittfester Gräser und Kräuter und verringert letztlich
auch den Mähaufwand. Das Mähen erfolgte eh erst spät im Jahr. Bitte nicht das
Gras durch scharfes Mähen bis zur Wurzel schädigen.
Die Erde an der „Treppe“ ist locker und bröcklig, beste
Gartenerde. Noch kleben die Erdklumpen zusammen, aber zukünftiger Frost wird
die Erdklumpen sprengen (Frostgare) und das „Treppenbauwerk“ einebnen, wie die
Furchen auf gepflügtem Acker.
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Der ganzjährige „Sumpf“ am ehemaligen Bahnwärterhäuschen
müsste nicht sein. Mit wenigen Spatenstichen könnte der Weg freigemacht werden,
damit das Wasser ins Abflussrohr abfließen kann. Besser einen kleinen Graben
übersteigen als nasse Füße bekommen oder ausrutschen und in der Pfütze landen.
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Zu Schluss der Wanderung wurde noch der
Zustand der letzten Wegebaumaßnahmen zwischen Station Halbtrockenrasen und
Station Schluchtwälder überprüft. Es wurden richtige Abflussrinnen in den
Naturlehrpfad gefräst, ohne Öffnungen, damit das Wasser wenigstens zur Seite
den Hang hinab abließen kann. So läuft das Wasser den Naturlehrpfad bis nach
unten hinab und spült ihn aus bzw. hinterlässt eine sumpfige Stelle, wo Lehm
und Ton vorkommen.
Der Weg sieht nicht nur spiegelglatt aus, er
war es auch. Auf Verwitterungsboden, ganz rechts oben, sind solche
Glättungsarbeiten am Weg vielleicht vertretbar, aber auch da nicht dauerhaft.
Besser wird sein, auch dort niedrige Gräser und Kräuter wachsen zu lassen ggf.
unterstützt durch Rasenschutzgitter, besonders an lehmigen Stellen. Dem Wasser
muss ausreichend Möglichkeit geboten werden, den Hang seitlich vom Pfad hinab
zu fließen, um Regenrinnen auf dem Naturlehrpfad zu vermeiden.
Die Erdtreppe in der Nähe von Station 12, Halbtrockenrasen,
wird auch nicht mehr besser, siehe linkes Foto unten. Bald sind es zwei
Abflusswege nebeneinander.
An der Teerstraße zwischen den Stationen
Feldraine und Station Ländliche Siedlungsräume (Zschippern) hat man versucht
das Problem der Abflussrinne durch geschickte Gestaltung der Erdtreppe zu
umgehen, was auch nicht dauerhaft haltbar sein wird. Die Erosion der Erdtreppe
lässt sich so auch nicht vermeiden, es läuft sich nur schlechter bis zur Bank.
Rechts unten ist der Zustand der Erdtreppe an der Bank vor der letzten
Baumaßnahme. An diesem steilen und lockeren Hang mit lehmiger Erde wird wohl
nur eine gebaute Treppe Abhilfe bringen. An der Autostraße muss es nicht einmal
eine naturnahe Lösung sein. Treppenartig gestapelte Betonrasengitter würden das
Problem für Jahre lösen. Die Parkbucht ist leider nicht an dieser Stelle, um
auch Autofahrer zur Observation der interessanten Umgebung einzuladen.
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Die Variante der Rasengitter aus Plastik
rechts ist stabil genug, um auf dem Parkplatz in Collis verlegt zu werden. Auch
15 Jahre nach der Buga sind keine größeren Zerstörungen am Plastikgitter zu
sehen. Dann wird es wohl trittstabil genug sein für Wanderwege. Aufkommendes
Gras erhöht die Stabilität der Konstruktion und verbessert die Laufsicherheit
weiter. Irgendwann ist das Plastikgitter mit dem Rasen verwachsen, solange da
nicht zu scharf gemäht wird. Rechts die Treppe aus Rasengittern am Teich in
Ernsee.
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