Probleme am Naturlehrpfad Gera Süd

Stelen und Texttafeln

 

Stand: Donnerstag, 3. März 2022

 

NR

Bezeichnung

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Zustand / Hinweise

Hinweise

1

Botanischer Garten

BotanischerGarten_IMG_1651.jpg

verschmiert

verschmierte Hinweistafel am Pfahl, nur von Straßenseite sichtbar sind Hinweise zum gesamten Weg, Garten nur 0,7 ha

3

Schillereiche

Schiller_Eiche_IMG_1518.jpg

fehlt

Hinweistafel provisorisch, Anstrich erneuern

4

Aussichtspunkt und Gaststätte Ferberturm (Baudenkmal)

Ferberturm_IMG_9762.jpg

beschädigt

Hinweistafel verschwunden, vorher bereits beschädigt, ein Textstück fehlt

aus Leumnitzer Zechsteinrauchwacke gebaut,

6

Landschaftsschutzgebiet Zaufensgraben

Zaufensgraben_IMG_1099.jpg

Pfahl entfernt

Von OTEGAU entnommen, da die Eichenholzstele locker war,

seit 1. Juni 1952 LSG, etwa 19 ha, Pflege der Kopfbäume schwierig

9

Feldraine / Wegränder

Feldraine_IMG_5115.jpg

locker

Zwei Schrauben fehlen, Spannung beim Andrücken an die verzogene Stele

11

Hügelgrab (Bodendenkmal)

Hügelgrab_IMG_9605.jpg

verschmiert

beschädigt, mit Klebstoff verschmiert, überklebt

12

Halbtrockenrasen - Biotop

Halbtrockenrasen_IMG_9593.jpg

verschmiert,

Stele locker

Eichenholzstele locker, verschmutzt und verschmiert

14

Stehendes Gewässer

Pfahl_Stehende_Gewässer_IMG_9531.jpg

Anstrich fehlt

15

Bedeutung Biotopverbund in der Agrarlandschaft

Biotopverbund_IMG_1296.jpg

verschmiert

leicht verschmiert

16

Auengrünland Bedeutung

Auengrünland_IMG_9466.jpg

beschädigt

leicht beschädigt

20

Felsbildung

Felsbildung_20201007_IMG_6902.jpg

Stele locker

Eichenholzstele hat sich im Untergrund gelockert

23

Historischer Erzabbau - Abraumhalden (Pingen)

Pingen_IMG_9212.jpg

verschmiert

leicht bemalt

24

Trockenrasen Lasur - Sonderbiotop

Pfahl_Lasur_IMG_9170.jpg

fehlt

kein Hinweisschild am Pfahl, der mit blauer Farbe beschmiert ist

25

Streuobstwiesen - Biotop

Streuobstwiesen_IMG_9158.jpg

beschädigt

verschmiert und beschädigt

27

Artenschutzturm - Sonderbauwerk für gebäudebewohnende Tierarten

Artenschutzturm_Pfortener_Gut.jpg

beschädigt

Hinweistafel an der Eichenholzstele fehlt, Turm verschmiert,

der Teich sollte eine eigenen Hinweistafel erhalten, eigenen Station werden, da spezielle Charakteristik im Zusammenhang mit dem neugeschaffenen Landschaftspark Pforten

 

 

 

 

 

 

 

Sturmschäden und Wegeprobleme

 

28.10.2021

 

Der auf den Weg ragende Stamm am Pfad zum Staffelsteinbruch, Station 26, konnte nicht vom Weg weggedreht werden, da der Stamm am dickeren Ende sehr unrund war, aber es brach bei weiteren Bemühungen zumindest ein Stück ab und der Weg war frei.

 

 

 

Rechtes Foto unten, die das Laufen zusätzlich erschwerenden Wurzeln auf dem Pfad entlang der Streuobstwiesen, welche verdeckt mit Laub zu Stolperfallen werden könnten. Sehen sollte man die „Luftwurzeln“ zumindest, weshalb „Fegen“ im Herbst anzuraten ist, um Stolperstellen am Naturlehrpfad zu verringern. Der Weg neigt sich stellenweise auch zum Abhang hin, was beim Laufen verunsichern kann.

 

 

 

Ein größeres Hindernis gab es auf dem Pfad entlang der Streuobstwiesen, aber der trockene Stamm ließ sich in den Abhang hinabschieben und der Weg war wieder frei. Bis zur Wiese am Hang mit den zwei Bänken wurde der Weg von Laub befreit.

 

Größerer Windbruch trat erst nach der Station Pingen wieder auf. Die morschen Teile von Birken ließen sich aber leicht wegräumen. Das waren dort aber nicht der letzten morschen Bäume, wie aus einer anderen Welt ist diese Gegend, mit vielen kahlen und auch toten Bäumen.

 

 

 

Nahe der Station 21, Naturnahe Wälder ein Baumriesen umgestürzt, eine riesige Eiche, vielleicht 30 m lang. Zum Glück erreichten nur einige Zweige den Naturlehrpfad. Der stürzende Baum hatte Äste von Nachbarbäumen abgebrochen, diese geköpft oder sogar entwurzelt.

 

 

In diesem Eichen(misch)wald auf mesotrophen bis oligotrophen, frischen bis mäßig trockenen Standorten (N205, Rote Liste Thüringen Kat. 3) war auch ein weiteres Windopfer. Zuletzt lag an fast gleicher Stelle eine junge Eiche, die zersägt werden musste. Diesmal hatte sich der morsche Baum selbst in seine Teile zerlegt, die leicht zur Seite geräumt werden konnten, um den Weg wieder freizumachen.

 

 


 

08.011.2021

 

Noch nicht ganz zufrieden mit der bisherigen Arbeit am Zugang zum Staffelsteinbruch und zur Station 26, wurde weiter versucht die umgefallene Birke zur Seite zu rücken. Nachdem im Umfeld weiteres Altholz beiseite geräumt war, gelang es endlich den Birkenstamm in eine akzeptable Parkposition zu bringen und mit Holzstücken gegen ein Zurückrollen auf den Wanderweg zu sichern.

 

Die zwei umgestürzten Bäumchen links unten am Pfades entlang des Bahngleise wurden zur Seite geräumt (Foto links unten und Mitte).

Neben dem Bahndamm wurde am Pfad fleißig Buschwerk geschnitten, aber leider nicht gut weggeräumt (Foto rechts). Der Pfad wurde freigeräumt. Das Schnittgut muss zumindest hinter die ersten Büsche, sonst rutscht es bald auf den Pfad hinab.

 

 

 

Die vielen „Luftwurzeln“ stören auf dem fast ebenen Pfad entlang der Streuobstwiese beim Laufen, der auch einige größere Stein enthält. Zumindest sollten die Wurzeln sichtbar sein, um nicht zu Stolperfallen zu werden. Das Wurzelproblem tritt nur entlang der Streuobstwiese störend auf. Vielleicht können einige entfernt werden?

 

Auf Pfaden, wie auf der Lasur hat verwittertes Gestein bessere Laufeigenschaften, als lehmige oder tonige Erde an anderen Stellen, zumindest sobald es geregnet hat.

 

 

 

Der Weg zur Station Trockengebüsch war wieder einmal gar nicht trocken, fast nicht begehbar. Da der Weg zur Wiese hin abfällt, könnten einige Abflussrinnen Richtung Wiese für Entwässerung sorgen. Der Unterbau des Weges besteht aus Bauschutt, wie bereits im Juli 2021 dokumentiert, zumindest nicht die schlechteste Lösung um weiterzubauen. Ein eingeschränktes Fahrverbot würde auch zur Erhaltung des Weges zu Wanderzwecken beitragen, denn von Wanderern stammen die Fahrspuren nicht.

 

Am Abzweig nach Collis scheint die Entwässerung des Weges in Richtung Kaimberg auf einem kurzen Stück zu funktionieren, siehe linkes Foto unten, auch wenn das Wasser letztlich auf dem danebenliegenden Naturlehrpfad abfließt. Der Treppenbau am Naturlehrpfad gehört neben die Entwässerungsrinne Richtung Wald, damit die Entwässerungsrinne steiler ist und tiefer liegt. Ein Halteseil würde an dieser Stelle wohl auch ohne Treppe für sicheres Laufen genügen. Kurzes Gras auf dem Pfad sollte für sicheres Begehen ausreichen. Kurze Wegrispe ist trittfest, wird nur wenige cm hoch, erhöht aber die Laufsicherheit besser als kahle Wegstücke, speziell wenn es kein körniger Verwitterungsboden ist, sondern Lehm, Ton oder ähnlich schlüpfriger Untergrund wie an dieser Stelle. Häufiges Begehen fördert die Ansiedlung trittfester Gräser und Kräuter und verringert letztlich auch den Mähaufwand. Das Mähen erfolgte eh erst spät im Jahr. Bitte nicht das Gras durch scharfes Mähen bis zur Wurzel schädigen.

 

Die Erde an der „Treppe“ ist locker und bröcklig, beste Gartenerde. Noch kleben die Erdklumpen zusammen, aber zukünftiger Frost wird die Erdklumpen sprengen (Frostgare) und das „Treppenbauwerk“ einebnen, wie die Furchen auf gepflügtem Acker.

 

 

 

Der ganzjährige „Sumpf“ am ehemaligen Bahnwärterhäuschen müsste nicht sein. Mit wenigen Spatenstichen könnte der Weg freigemacht werden, damit das Wasser ins Abflussrohr abfließen kann. Besser einen kleinen Graben übersteigen als nasse Füße bekommen oder ausrutschen und in der Pfütze landen.

 

 

Zu Schluss der Wanderung wurde noch der Zustand der letzten Wegebaumaßnahmen zwischen Station Halbtrockenrasen und Station Schluchtwälder überprüft. Es wurden richtige Abflussrinnen in den Naturlehrpfad gefräst, ohne Öffnungen, damit das Wasser wenigstens zur Seite den Hang hinab abließen kann. So läuft das Wasser den Naturlehrpfad bis nach unten hinab und spült ihn aus bzw. hinterlässt eine sumpfige Stelle, wo Lehm und Ton vorkommen.

 

Der Weg sieht nicht nur spiegelglatt aus, er war es auch. Auf Verwitterungsboden, ganz rechts oben, sind solche Glättungsarbeiten am Weg vielleicht vertretbar, aber auch da nicht dauerhaft. Besser wird sein, auch dort niedrige Gräser und Kräuter wachsen zu lassen ggf. unterstützt durch Rasenschutzgitter, besonders an lehmigen Stellen. Dem Wasser muss ausreichend Möglichkeit geboten werden, den Hang seitlich vom Pfad hinab zu fließen, um Regenrinnen auf dem Naturlehrpfad zu vermeiden.

 

Die Erdtreppe in der Nähe von Station 12, Halbtrockenrasen, wird auch nicht mehr besser, siehe linkes Foto unten. Bald sind es zwei Abflusswege nebeneinander.

 

An der Teerstraße zwischen den Stationen Feldraine und Station Ländliche Siedlungsräume (Zschippern) hat man versucht das Problem der Abflussrinne durch geschickte Gestaltung der Erdtreppe zu umgehen, was auch nicht dauerhaft haltbar sein wird. Die Erosion der Erdtreppe lässt sich so auch nicht vermeiden, es läuft sich nur schlechter bis zur Bank. Rechts unten ist der Zustand der Erdtreppe an der Bank vor der letzten Baumaßnahme. An diesem steilen und lockeren Hang mit lehmiger Erde wird wohl nur eine gebaute Treppe Abhilfe bringen. An der Autostraße muss es nicht einmal eine naturnahe Lösung sein. Treppenartig gestapelte Betonrasengitter würden das Problem für Jahre lösen. Die Parkbucht ist leider nicht an dieser Stelle, um auch Autofahrer zur Observation der interessanten Umgebung einzuladen.

 

 

Die Variante der Rasengitter aus Plastik rechts ist stabil genug, um auf dem Parkplatz in Collis verlegt zu werden. Auch 15 Jahre nach der Buga sind keine größeren Zerstörungen am Plastikgitter zu sehen. Dann wird es wohl trittstabil genug sein für Wanderwege. Aufkommendes Gras erhöht die Stabilität der Konstruktion und verbessert die Laufsicherheit weiter. Irgendwann ist das Plastikgitter mit dem Rasen verwachsen, solange da nicht zu scharf gemäht wird. Rechts die Treppe aus Rasengittern am Teich in Ernsee.